Zum Hauptinhalt springen

Umwelt schützen, Ressourcen schonen, nachhaltige Schaumstoffe einsetzen

Nachhaltige Schaumstoffe – die Alternative

Schaumstoffe aus Polyurethan (PUR) wurden bisher primär aus erdölbasierten Rohstoffen hergestellt, wichtige Bestandteile sind dabei die Polyole. Mittlerweile gibt es unterschiedliche Verfahren, Schaumstoffe mit stetig steigendem nachhaltigem Anteil zu produzieren. Diese Techniken reduzieren den Anteil fossiler Bestandteile, verringern klimaschädliches CO2 oder nutzen verschiedene Recyclingmöglichkeiten, um durch Kreislaufwirtschaft den Einsatz neuer Ressourcen zu vermindern. Alle neuen Verfahren haben eines gemeinsam: Sie sind ein wertvoller Beitrag, um Klima und Umwelt zu schützen und den ökologischen Fußabdruck positiv zu beeinflussen.

Schaumstoffe mit nachhaltigen Anteilen können konventionelle Produkte auf den unterschiedlichsten Märkten ersetzen.

Siegel für nachhaltige produzierte und verarbeitete Schaumstoffe

„Grüne“ Schaumstoffe auf einen Blick erkennen

Schaumstoffe mit nachhaltigem Anteil unterscheiden sich optisch nicht von konventionell hergestellten Produkten – perfekt für den Einsatz, aber für den Anwender nicht auf den ersten Blick erkennbar. Dafür gibt es jetzt ein Siegel: Jedes Schaumstoffprodukt mit dieser Kennzeichnung besteht mit Sicherheit aus Schaumstoff mit nachhaltigem Anteil.

Schaumstoffe nachhaltig produziert: 4 Verfahren zur Herstellung

Schaumstoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe

Bei der Herstellung von Polyolen, einer der Hauptkomponenten von PUR-Schaumstoffen, wird Erdöl teilweise durch pflanzliche Öle ersetzt. Dafür kommen grundsätzlich verschiedene pflanzliche Öle in Frage, z.B. Raps-, Soja-, Palm- oder Rizinusöl. Mit dem Einsatz von z.B. Rizinusöl in Polyolen lässt sich ein nachhaltiger Anteil von bis zu 26 % im Schaumstoff erreichen.

Schaumstoffe mit chemischem Recycling

In der Produktion von Halbzeugen und Endprodukten aus PUR-Schaumstoff fallen Materialreste an. Diese Reste werden wiederverwertet, indem sie mit dem chemischen Verfahren der Solvolyse zu neuen Polyolen aufbereitet werden. Diese recycelten Polyole werden bei der Produktion von Schaumstoffen hinzugefügt. Ihre Beigabe ermöglicht einen nachhaltigen Anteil von bis zu 17 % im Schaumstoff.

Schaumstoffe mit Feststoffeinstreuung

Insbesondere Hartschäume, die im Baubereich verwendet werden, lassen sich auch physisch recyceln. Dazu werden sie zu einem feinen Feststoff zermahlen, der bei der Produktion von PUR-Schaumstoffen beigemischt wird. Aufgrund technischer Einschränkungen lässt sich dadurch ein nachhaltiger Anteil von max. 10 % erreichen. Wird die Feststoffeinstreuung mit anderen Verfahren oder Materialien kombiniert, kann der nachhaltige Anteil noch erhöht werden.

Schaumstoffe mit CO2-Upcycling

Bei der Produktion von Weichschaumstoffen wird das benötigte Polyol auf Erdölbasis zum Teil durch ein Polyol auf Basis von CO2 ersetzt. Das CO2 fällt als Nebenprodukt bei chemischen Produktionsprozessen an und würde andernfalls in die Atmosphäre abgegeben. Dadurch vermindert sich der Einsatz fossiler Bestandteile und die Umwelt wird nicht in Form von Abgasen belastet. Mit dem Einsatz von CO2-Polyolen kann ein nachhaltiger Anteil von bis zu 13 % erzielt werden.

Aus Verantwortung für unsere Kinder

Nachhaltige Verarbeitung von Schaumstoffen

Immer mehr Menschen interessieren sich für nachhaltigen Schaumstoff

Viele Menschen greifen lieber zu einem nachhaltigen Produkt. Die Marktanteile gegenüber konventionellen Produkten gewinnen zunehmend. Daher gehören nachhaltig produzierte Produkte in jedes Sortiment und bieten hohe Wachstumsraten. Das gilt auch für Schaumstoffe. In vielen Unternehmen ist nachhaltiges Denken und Handeln verankert, Mitarbeiter agieren umweltbewusst, Kunden entscheiden sich für Unternehmen, die Verantwortung übernehmen und sich nachhaltig positionieren. Auch wenn nachhaltiges Handeln kurzfristig betrachtet teurer ist, stärkt es das eigene Image und bietet Wettbewerbsvorteile, zeugt von Verantwortung, Innovationsfähigkeit und langfristigem Denken auf Basis von sozialer, ökonomischer und ökologischer Verantwortung.

"Grüne" Schaumstoffe nachhaltig verarbeitet

Konsequentes Handeln bedeutet, nachhaltigen Schaumstoff auch möglichst nachhaltig zu verarbeiten. Dies geschieht in Prozessen, die negative Auswirkungen auf die Umwelt minimieren und gleichzeitig Energie und natürliche Ressourcen schonen. Mit dem Einsatz von Ökostrom, Biogas, Photovoltaik zur Energiebedarfsdeckung, energetisch optimierter Gebäudestruktur und energieeffizienter Beleuchtung in der Fertigung bis hin zu ausschussminimierenden Produktionsprozessen und Wiederverwertungsstrategien leisten auch Fertigungsprozesse einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Umwelt.

Eine Initiative von Pahlke Schaumstoffe

Zukunftsfähigkeit soll man erkennen, daher stehen wir als Initiator hinter dem Siegel für nachhaltige Schaumstoffe. Gemeinsam mit Lieferanten und Projektpartnern arbeiten wir bereits seit vielen Jahren mit Überzeugung an der Entwicklung und Vermarktung von Schaumstoff mit nachhaltigen Anteilen und seiner nachhaltigen Verarbeitung. Zusätzlich sind wir Unterzeichner der Stellungnahme von Entrepreneurs for Future und Mitglied im BNW Bundesverband für nachhaltige Wirtschaft e. V..

Nachhaltige Schäume von Pahlke Schaumstoffe – jetzt online anfragen!